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Am 13. Mai 1948 begann das Zeitalter der Katholischen Männerbewegung (KMB) in Lambach, als das Katholische Männerwerk Österreichs gegründet wurde. Mit 70 Jahren und mehr als 30.000 Mitgliedern ist die Katholische Männerbewegung die größte Männerorganisation Österreichs.

 
 

Vertreter aus sieben Diözesen nahmen bei der Frühjahrskonferenz der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ) am 16. und 17. März 2018 in St. Pölten teil. Die Konferenzteilnehmer befassten sich dabei der Neuordnung des Laienapostolats in der Österreichischen Bischofskonferenz, der entwicklungspolitischen Einrichtung SEI SO FREI der Katholischen Männerbewegung sowie Aktivitäten rund um das Mannsein.

 

Die KMB Gresten lud zum Themenabend „Neues Geld – neue Welt: Die Wirtschaftskrise, Ursachen und Auswirkungen und bargeldlose Zukunft“. Dem neuen KMB-Leitungsteam (von links) mit Erich Scheiblauer, Hans Ritzinger, Referent Tobias Plettenbacher, bzw. Fritz Wurzer und Pfarrer Franz Sinhuber ist es zu danken, dass sie „zeitgerecht“ einen sattelfesten und kompetenten Referenten engagierten, der für die komplizierte Finanz-Materie überzeugende Antworten und Visionen parat hatte. Hans Karner schrieb dazu einen Bericht.
Ausgerechnet dort, wo sich der Besitzer des „Rosenhofes“ (heute Karl-Wirt in Unterhörhag) und spätere Bürgermeister von Unteramt Wilhelm Albert Schleicher um 1859 „Vom Geld und dessen guter Anwendung“ so seine Gedanken machte, die 1889  unter seiner „Federführung“ in Gresten zur Gründung eines „Spar- und Darlehenskassenvereines“, unterstützt vom damaligen Pfarrer Franz Pock, nach den Regeln des „Brotvereines von Flammersfeld“ von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (Westerwald) führte.

 

Fastenbesinnung in Obritzberg mit Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck
Man laufe heute Gefahr, die 40 Tage der Fastenzeit nur als Wellness und einseitig als Fasten zu verstehen, erklärte Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz beim diesjährigen Einkehrtag der Pfarren Obritzberg und Oberwölbling am Samstag, den 10. März im Pfarrheim Obritzberg. Diesem Trend stellte er Beispiele aus der Regel des Heiligen Benedikt gegenüber, die auch „außerhalb der Klöster“ bedeutsam seien, wie er sagte.

 

Kompetente Antworten aus erster Hand rund um das Thema Pflege gab es beim Impulstag der Katholischen Männerbewegung in Neumarkt an der Ybbs. Ingrid Kubala und Max Lurger präsentierten die Möglichkeiten der Unterstützung seitens der Caritas im Bereich Betreuung und Pflege. Dies würde beispielhaft mit dem Enlassungsmanagment in Landeskliniken beginnen. Einschulung von Angehörigen, Organisation von Essen auf Rädern oder der Kontakt zu Behörden und Ämtern zähle ebenso dazu. Über das Angebot „Betreuen und Pflege zu Hause“ wurden von der Caritas der Diözese St. Pölten im vergangenen Jahr insgesamt 4.429 Kunden und Kundinnen betreut. Dabei wurden insgesamt 621.663 Einsatzstunden geleistet.

Zum Thema „Pflege – damit Herausforderung nicht zur Überforderung wird“ standen kompetente Ansprechpartner der Caritas zur Verfügung.
 

Dem Thema „Herausforderungen“ widmete sich die Katholische Männerbewegung bei ihrem Impulstag am Aschermittwoch 2018 im Bildungshaus Stift Zwettl. Gesellschaftspolitisch wurde das Thema „Pflege – Damit Herausforderung keine Überforderung wird“ beleuchtet. Biblisch wurden geschilderte Begebenheiten um den Propheten Elija erschlossen. In der Liturgie wurde das Aschenkreuz mit den Worten „Vertrau auf Jesus Christus und seine Botschaft“ gespendet. Durch den Tag führte Ing. Karl Toifl, stv. Diözesanobmann der KMB.

 
 

Gleichberechtigung ja – Gleichstellung nein. Der Linzer Männerarzt Dr. Georg Pfau wies beim Diözesanen Männertag im Bildungshaus St. Hippolyt auf die Unterschiede der Geschlechter hin. In den anschließenden Workshops wurde „Leben in Fülle“ thematisiert.

„Es gibt biologisch bedingte Unterschiede zwischen Männern und Frauen“, so der Linzer Männerarzt Dr. Georg Pfau beim Diözesanen Männertag im Bildungshaus St. Hippolyt. Alleine die Gehirne würden zum Zeitpunkt der Geburt definitiv unterschiedliche Ausprägungen ausweisen. Sie würden später anders bedient und es werde anders gedacht, etwas in der Ausübung einer Tätigkeit. Es gebe ein geschlechtstypisches Verhalten und dieses hänge nicht damit zusammen, wer zu Hause den Müll runter trage oder den Nagel einschlage. Viele Geistesströmungen würden die Gleichstellung von Mann und Frau fordern. Es gebe dort die Meinung, dass das Geschlecht ein rein soziales Konstrukt sei. Das stimme aber nicht. Beispielhaft sei Textosteron maßgeblich an der Nahrungsaufnahme beteiligt. „Es gibt Untersuchungen, dass Männer und Frauen anders essen. Und das nicht aus angelerntem Verhalten heraus“, so Dr. Pfau, für den aber Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit ist.

 

6. Dezember naht!
Wie man sich als Nikolaus präsentiert, welche Schuhe zum roten Mantel passen und ob das Vermummungsverbot auch am 6. Dezember gilt, wird den Nikoläusen in Schulungen näher gebracht - zuletzt in Großgöttfritz (Bezirk Zwettl).

 

Die Besinnungs- und Begegnungstage der Katholischen Männerbewegung standen 2017 unter dem provokanten Motto: „Gott selber sucht seine Schafe“.

 

Geburtstag. Das Männermagazin y bzw. der RUFER erscheinen seit 60 Jahren. Von St. Pölten ausgehend entwickelte sich ein österreichweites Farbmagazin. Alle langjährigen Leserinnen und Leser mögen sich auf eine Zeitreise einlassen. Und alle, die erst vor kurzem mit dem y in Kontakt getreten sind, möchte ich zu einem Blick auf die Historie einladen.

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