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KMB - Gemeinschaftsfahrt nach Burghausen, Wasserburg am Inn, Altötting, St. Radegund

Erlebnisreiche Tage gab es für dreißig Mesnerinnen und Mesner sowie Mitglieder der Katholischen Männerbewegung aus der Diözese St. Pölten bei der Gemeinschaftsfahrt 2017 nach Oberösterreich und Bayern.

Den Abschluss bildete die Teilnahme an der 10. KMBÖ-Jägerstätter-Wallfahrt nach St. Radegund. Besichtigungen von Wasserburg am Inn, Altötting und Burghausen rundeten das Programm ab.

Das Besichtigungsprogramm führte nach Wasserburg am Inn, wo neben einer Führung in der Altstadt auch eine Schiff-Fahrt auf dem Inn für Eindrücke sorgte. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Bayerns Wallfahrtsort Altötting besucht und dabei ein Wallfahrtsgottesdienst gefeiert. In Burghausen stand eine Begehung der Burganlage auf dem Programm. Mit einer Ausdehnung von etwas über 1000 Metern Länge ist die Burg Burghausen eine der längsten Burgen der Welt (das "Guinness"-Buch erklärte sie sogar zur längsten Burg überhaupt). Bei den abendlichen Zusammenkünften im Bildungshaus Heilig Geist waren der persönliche Austausch sowie die fröhlichen Unterhaltungen besonders wichtig.

Neben KMB-Sekretärin Doris Weixelbraun und KMB-Sekretär Michael Scholz, der als Reiseleiter fungierte, waren auch DI Dr. Leopold Wimmer und Ing. Karl Toifl vom Diözesanvorstand mit dabei. Zahlreiche KMB-Mitglieder, darunter auch einige die bei der letzten Reise 2010 mit dabei waren, freuten sich auf das Besichtigungsprogramm und die 10. Wallfahrt der KMB Österreich zum Grab des seligen Franz Jägerstätter nach St. Radegund.

Als "Dolmetscher Gottes in einer Zeit der gott- und menschenverachtenden Barbarei" hat der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer den NS-Deserteur und Seligen Franz Jägerstätter bezeichnet. Jägerstätter "verleiblicht das 'Ich widersage' des Taufbekenntnisses gegenüber den Verlockungen und Verführungen des Bösen, gegen Vergötzungen von Nation und Rasse und hält dafür den Kopf hin". Scheuer äußerte sich bei der 10. Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung (KMBÖ) nach St. Radegund anlässlich des 110. Geburtstags des Seligen.

Jägerstätter habe den Mut zur Wahrheit und zur Gerechtigkeit, "obwohl damit massive Gefahren für sein eigenes Leben verbunden waren. Er war 'guten Mutes', für die Wahrheit Gottes Zeugnis zu geben und entsprechend den Zu-mut-ungen der Bergpredigt vorrangig Gottes Reich zu suchen". Er habe es für unvereinbar gehalten, so Scheuer, Soldat Christi und zugleich Soldat für den Nationalsozialismus zu sein, "unvereinbar für den Sieg Christi und seiner Kirche und zur selben Zeit auch für die nationalsozialistische Idee und für deren Endsieg zu kämpfen".