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KMB befürwortet bessere Voraussetzung für den Papamonat

Um den unbezahlten Papamonat für Jungväter zu attraktivieren, gibt es seit März 2017 den Familienzeitbonus. Rund 700 Euro bezahlt die Krankenkasse für einen Monat. Nur sechs Prozent nehmen das in Anspruch.

„Wir begrüßen jeden Schritt in Richtung Väterkarenz. Leider haben Väter, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, während des Papamonats nach wie vor keinen Kündigungsschutz. Diese Benachteiligung soll geändert werden“, so Ernest Theussl, Vorsitzender der KMBÖ.

Die Aussagen von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein für einen Rechtsanspruch auf den Papamonat sorgten für geteilte Reaktionen. Arbeiterkammer und Gewerkschaften zeigten sich erfreut. Kritik kam von der Wirtschaftskammer. Das sollte kein Arbeitskampf werden, sondern ein gesellschaftliches Umdenken befördern. Psychologen weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig der Vater im Leben eines Kindes ist, im Besonderen am Anfang.

„Der Papamonat ist eine wichtige Basis, um Gleichberechtigung zu fördern und eine gesellschaftliche Notwendigkeit damit die Bindung zum Neugeborenen verstärkt wird“, so Ernest Theußl, Vorsitzender KMBÖ. „ Wir begrüßen die Initiative der Europäischen Union, die fordert, dass in Zukunft in allen EU-Staaten ein Rechtsanspruch auf mindestens zehn Tage bezahlter Papamonat gelten wird“.